5. September 2024
Wenn eine neu eintreffende Messung einen festgelegten Schwellenwert nur kurzzeitig über- oder unterschreitet, lässt sich daraus noch kein Rückschluss auf ein Problem im Zustand der Anlage ziehen. Wird der Schwellenwert dagegen nach bestimmten Kriterien und wiederholt überschritten, liegt ein ernstzunehmendes Problem vor. Damit kurzzeitige Schwellenwertüberschreitungen keine Flut von Benachrichtigungen auslösen und Schwellenwert-Alarme im System deutlicher hervortreten, wurden die Regeln zur Alarmerzeugung neu gestaltet.
Schwellenwert-Alarme Signal Toolbox
Anzeige des Schwellenwert-Alarmverlaufs
Eine der am schwersten zugänglichen Informationen zu einem überwachten Sensorpunkt war bisher der Alarmverlauf, denn er ließ sich im Trenddiagramm nicht ablesen. Mit dem neuen Update werden die Messung, die den Alarm im System ausgelöst hat, und die Messung, mit der ein bestehender Alarm wieder aufgehoben wurde, im Diagramm rot bzw. grün markiert (siehe Nummer 1).
Diese Markierungen des Alarmverlaufs lassen sich über die mit Nummer 2 gekennzeichnete Schaltfläche aus- und wieder einblenden.
Bedingungen für Schwellenwert-Alarme festlegen
Ob für die angezeigten Daten ein Alarm eingerichtet ist, erkennen Sie an der Schwellenwertlinie im Diagramm. Zusätzlich steht neben dem Titel eines Diagramms ohne Schwellenwert-Alarm die Schaltfläche „Schwellenwert-Alarm hinzufügen“ (siehe Nummer 3), neben dem Titel eines Diagramms mit Schwellenwert-Alarm dagegen die Schaltfläche „Schwellenwert-Alarm anzeigen“ (siehe Nummer 4).
Wenn eine der Schaltflächen zum Hinzufügen oder Anzeigen eines Alarms angeklickt wird, verwandelt sich der zugehörige Diagrammbereich in den Bereich „Schwellenwert-Alarmeinstellungen“. Die Art des Schwellenwert-Alarms wird im Feld mit der Nummer 5 festgelegt. Je nach gewählter Alarmart geben Sie den Schwellenwert im Feld mit der Nummer 6 ein, oder Sie lassen einen Schwellenwert aus den bisherigen Messwerten berechnen, die mit „Automatische Schwellenwertberechnung“ ermittelt werden.
Nachdem der Schwellenwert im System hinterlegt ist, wird festgelegt, wie viele aufeinanderfolgende Messungen den Schwellenwert innerhalb welches Zeitraums überschreiten müssen, damit im System ein Alarm erzeugt wird bzw. damit ein Alarm bei Rückkehr auf normale Werte wieder aufgehoben wird. Diese Alarmbedingungen sind standardmäßig vorbelegt; bei Bedarf können Sie sie ändern oder zu den Standardeinstellungen zurückkehren (siehe Nummer 7).
Für den gewählten Zeitraum wird auf Basis der festgelegten Alarmart, des Schwellenwerts und der Alarmbedingungen eine Simulation der Alarmauslösung angezeigt. Da so sichtbar wird, wie häufig ein Alarm nach all diesen Regeln im System auftreten würde, lässt sich über eine Analyse kritischer Situationen der zuverlässigste Alarm für den betreffenden Sensorpunkt bestimmen.
Neue Benachrichtigungen zu Schwellenwert-Alarmen
Der Messpunkt, an dem sich der Alarm wieder normalisiert, wird nun ermittelt. Die Karte im Chat-Panel enthält dadurch einen Hinweistext mit dem Zeitpunkt, zu dem der Alarm aufgehoben wurde.
Die Gestaltung der Alarm-E-Mail wurde überarbeitet: Sie enthält nun für jeden Alarmpunkt detaillierte Angaben zum Standort, die Alarmeinstellungen, die Alarmbedingungen sowie den Messwert, der den Alarm ausgelöst hat. Zusätzlich wurde eine Hinweis-E-Mail für Alarme, die sich wieder normalisiert haben, in das System integriert.
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